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Kuchen & Gebäck Rezepte

Danys Kokos-Zitronenkuchen

Zutaten:

  • 500 g Butter, gerne warm
  • 200 g Rohrohrzucker (oder nach Belieben andere Sorte)
  • 1 EL Vanillezucker
  • 4 Eier
  • 400 g Mehl
  • 100 bis 150 g Kokosflocken
  • 1 EL Speisestärke
  • 2 TL Backpulver
  • ein halbes Glas Joghurt (Rahmjoghurt oder Zitronenjoghurt, zum Beispiel unser Holunderblüten-Lemon-Joghurt) abgeriebene Schale und Saft von 1,5 Zitronen

Zubereitung:

Butter und Zucker vermengen, die Eier aufschlagen, dazugeben und alles kräftig rühren.
In einer anderen Schüssel erst Mehl, Kokosflocken, Speisestärke und Backpulver mischen und das Gemisch dann nach und nach zur Butter-Zucker-Eier-Masse geben.
Dann kommen Joghurt sowie Zitronensaft und Zitronenschale dazu, alles noch einmal verrühren und in eine gebutterte und mit Mehl bestäubte Form geben. Bei 180 Grad Ober/Unterhitze 60 min. backen.
Den Kuchen auskühlen lassen, aus der Form nehmen, mit Puderzucker bestreuen und genießen. 

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Rezepte Salate

Ingrids Bowl für Einsteiger

Eine Bowl ist ein Gericht mit viel Gemüse, eiweißreichen Lebensmitteln wie Hülsenfrüchten, Tofu, Fleisch oder Eiern sowie Getreide, Kartoffeln oder auch Glasnudeln. In einer Bowl mischen sich crunchige und knackige Zutaten mit frischen und gekochten. Süße trifft auf Säure und gerne auch auf Schärfe. Es geht um die Kontraste von warm und kalt, weich und knackig, mild und würzig. Das unterscheidet Bowls von Eintöpfen, in denen alle Zutaten zusammen gekocht werden und so einen gemeinsamen, harmonischen Geschmack entwickeln.

Das Gemüse für die Bowl kann roh, fermentiert oder gekocht verwendet werden, gerne geraspelt oder fein gewürfelt. Linsen, Kichererbsen oder Bohnen liefern wertvolles pflanzliches Eiweiß. Man kann Bowls mit Huhn, Ei, Pilzen oder Tofu anrichten, auch mit Fisch oder Rindfleisch. Bowls eignen sich hervorragend zur Resteverwertung. Wer noch eine gekochte Kartoffel oder Süßkartoffel im Kühlschrank hat oder übrigen Reis, gedünstetes Gemüse, gebratene Zucchini, etwas Käse – all das kann in die Bowl und macht sie spannender.

Obendrauf kommen ein, zwei Esslöffel Topping. Das können einfach geröstete Samen sein, ein würziges Granola-Müsli oder auch unsere deftigen Nussmischungen (gehackt). Als Soßen eignen sich Joghurtsoßen mit Minze, allerlei Chutneys, Pestos oder Humus, auch eine Senf-Vinaigrette. Auch mit unseren fertigen Mojos, Teriyaki-Soßen oder scharfen Soßen könnt ihr experimentieren.

Ich habe eine recht einfache Bowl zubereitet.

Zutaten pro Schüssel:

  • 3 EL gekochter Bulgur
  • 2 EL gekochte Alblinsen (oder andere)
  • 1⁄2 gekochte Rote-Bete-Knolle (Kochflüssigkeit aufheben)
  • 1/4 rohe Gurke
  • 1/2 Paprikaschote
  • 1 kleiner Bund Frühlingszwiebeln
  • 1 gebratenes Ei, gewürzt nach Geschmack
  • ein paar Salatblätter
  • etwas frisches Obst nach Belieben

Für das Rote-Bete-Chutney:

  • Stängel und Blättchen der Roten Bete
  • Kochflüssigkeit der Roten Bete
  • Birnendicksaft (oder ein anderer Dicksaft, Ahornsirup oder Honig)
  • Zitronensaft
  • etwas Rotwein oder Balsamessig
  • Salz und Pfeffer
  • eine Handvoll frische Himbeeren

Für die Senf-Vinaigrette:

Senf, Olivenöl, Birnendicksaft, Apfelessig.

Für das Crunch-Topping:

  • Cashewkerne oder Mandeln
  • Sonnenblumenkerne, Hanfsamen, Kürbiskerne und Sesamkörner oder schwarzen Kümmel
Zutaten
Rote-Bete-Chutney
Fertige Bowl

Zubereitung:

Für die Bowl-Mischung am besten schon am Vortag eine Rote Bete schälen, in etwa fingerdicke Scheiben schneiden und in etwas Salzwasser weich kochen. Das dauert 20 bis 25 Minuten. Linsen, die ohne Einweichen schnell gar werden, wie Belugalinsen, rote Linsen oder eben die braunen Linsen von der Alb mit Salzwasser aufsetzen und in ca. 25 Minuten weichen kochen. Bulgur mit der doppelten Menge Salzwasser in ungefähr 10 Minuten sanft weich kochen.
Die halbe Paprikaschote in Streifen und die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden, die Gurke mit dem Sparschäler in dünne Streifen hobeln. Die gekochte Rote Bete in Würfel oder schmale Streifen schneiden.

Kleines, schnelles Chutney aus der Pfanne:
Drei, vier Stängel und ein paar Blättchen der Roten Bete fein schneiden, in etwas Öl anbraten. Mit einem Schluck Rotwein oder Balsamico ablöschen. Dazu einen Spritzer Zitronensaft, einen Schuss Birnendicksaft und zwei, drei Esslöffel Kochflüssigkeit von der Roten Bete. Köcheln lassen, bis die Stängel weich werden. Eine Handvoll frische Himbeeren dazu, mit Salz und Pfeffer abschmecken, kurz ziehen lassen und zur Seite stellen.

Senf-Dressing (Vinaigrette): je zwei Esslöffel Senf und Birnendicksaft mit je einem Esslöffel Essig und Olivenöl verquirlen. Zur Seite stellen.

Für das Crunch-Topping gehackte Cashewkerne oder Mandeln, Sonnenblumenkerne, Hanfsamen, Kürbiskerne und Sesamkörner oder schwarzen Kümmel in einer Pfanne ohne Fett erhitzen, bis Samen und Nüsse leicht Farbe annehmen und beginnen zu duften. Zur Seite stellen. (Vom Crunch kann man gut mehr machen, der hält sich verschlossen in einem Glas ein paar Wochen.)

Das Anrichten:

In zwei Schüsseln oder eben Bowls kommen zunächst Salatblätter zum Auskleiden, darauf separat drei Esslöffel Bulgur, zwei Esslöffel Linsen, dazwischen je die Hälfte der in Würfel geschnittenen gekochten Roten Bete. Die Paprika- Streifen seitlich in die Bowl stecken, die schmalen Gurkenstreifen schön gerollt darauf legen, die Frühlingszwiebelröllchen darüber streuen. Über alles das Senf- Dressing gleichmäßig verteilen. Nun in einer Pfanne mit etwas Öl zwei Eier braten – als Spiegeleier oder in der Pfanne ein bisschen verquirlen, salzen, würzen mit Paprikapulver, etwas gemahlenem Kreuzkümmel und Chiliflocken nach Geschmack. Je ein Ei mittig in die Bowl platzieren. Chutney oder andere Soße darauf geben, mit dem Crunch bestreuen. Und ganz oben drauf machen sich ein paar frische Beeren gut. Bei uns im Garten waren gerade Johannis- und Jostabeeren reif. Man kann auch Blaubeeren nehmen, oder ein paar Spalten Apfel oder Mango, Melone, frische Tomaten oder oder oder. Das frische Obst gibt noch mal eine schöne Säure, bisschen Knack und Süße.

In der Bowl sind also warme gekochte Linsen und warmer Bulgur sowie ein warmes Ei. Kaltes Gemüse in Form von Paprika und Gurke und die kalt gewordene gekochte Rote Bete. Und natürlich die frischen Beeren. Die unterschiedlichen Texturen und Temperaturen kitzeln den Gaumen, oder, wie mein Mann Stephan sagt: Das isst sich gut. Guten Appetit.

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Aufstrich & Dips Rezepte

Ingrids „Kartoffelkas“

Ein altes, preiswertes Rezept aus der bäuerlichen Küche Oberbayerns und Österreichs. Wir haben den Kartoffelkas erstmals bei einem Hochzeitsempfang im Freien zu frischen Brezen serviert bekommen und fanden ihn köstlich! Er ist schnell gemacht, enthält weniger Fett als Obatzda oder andere Käsecremes, dafür aber mehr Ballaststoffe. Besonders gut schmeckt er, wenn man ihn mit brauner Butter zubereitet.

Das Rezept eignet sich auch prima zur Verwertung von übriggebliebenen gekochten Kartoffeln.

Zutaten

  • 400g Kartoffeln, vorwiegend festkochend
  • 1 Zwiebel
  • etwas Butter
  • 2 EL Sahne oder braune Butter
  • 200g Sauerrahm
  • Salz
  • 1 EL edelsüßer Paprika
  • eine Prise gemahlener Kreuzkümmel
  • ein paar gemahlene Korianderkörner
  • eine Prise gemahlene Muskatnuss
  • 2 EL Schnittlauch, fein geschnitten

Zubereitung

Die Kartoffeln waschen, schälen und in Salzwasser weich kochen. Das Wasser abgießen, die Kartoffeln ausdampfen lassen. Mit dem Kartoffelstampfer zerdrücken oder durch eine Kartoffelpresse drücken. Während die Kartoffeln kochen, die Zwiebel schälen, in kleine Würfel schneiden und in einer Pfanne in Butter bei milder Hitze leicht bräunen.

Für die braune Butter zwei weitere Esslöffel Butter in einer Pfanne schmelzen und bräunen. Kartoffeln mit dem Sauerrahm verrühren, die Zwiebeln und die braune Butter (alternativ 2 EL Sahne) hinzufügen. Mit Salz, Paprikapulver, Koriander, Kreuzkümmel und Muskatnuss abschmecken.

Den Kartoffelkas mit Schnittlauch und eventuell kleinen Salzbrezelngarnieren.

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Rezepte Salate

Stephans „Kidneybohnensalat mit Kürbiskernöl“

Aus der steirischen Küche ist das Kürbiskernöl nicht wegzudenken. Durch die dunkelgrüne bis violette Farbe und den mild nussigen Geschmack setzt es bei Salaten, Gemüsen, diversen Süßspeisen und Eiskreationen Akzente.
Ein schnell zubereitetes Mitbringsel fürs Picknick und in den Biergarten ist der Kidneybohnensalat, in Österreich eigentlich aus Käferbohnen gemacht, die etwas größer sind. Da unsere Kidneybohnen aber inzwischen auch aus Österreich kommen, passt das ganz gut zusammen und die steirischen Köche samt meinem österreichischen Schwiegersohn werden mir verzeihen.

Zutaten

  • 150g Kidneybohnen
  • Salz
  • 1 mittelgroße blaue Zwiebel
  • Kürbiskernöl
  • Petersilie

Zubereitung

Die Bohnen über Nacht einweichen und am nächsten Tag in frischem Wasser weich kochen, abgießen und abkühlen lassen. (Wenn’s ganz fix gehen muss, wir haben sie auch schon gekocht im Glas.)
Die Zwiebel dritteln. Zwei Drittel in kleine Würfel schneiden, mit kleingeschnittener Petersilie, einem TL Salz (Bohnen vertragen eine gehörige Portion davon) und 2-3 Esslöffel Kürbiskernöl mit den Bohnen mischen. Das letzte Drittel der Zwiebel über den Salat hobeln und am Schluss noch mit 2-3 Zweiglein Petersilie garnieren.

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Rezepte Salate

Andreas „Bunter Quinoa-Gemüsesalat mit Räuchertofu“

Quinoa ist besonders interessant, denn er enthält das gesamte Spektrum an essentiellen Aminosäuren, d.h. an Proteinbausteinen, die der Körper nicht selbst herstellen kann.

Zutaten

Für den Salat
  • 2 Karotten
  • 1 kleine Gurke oder ca. ein Viertel einer großen Gurke
  • 1/2 kleiner Rotkohl
  • 1/2 Brokkoli
  • 1 kleines Stück Lauch
  • Salatblätter
  • Räuchertofu (200-300g)
  • 80-100g Quinoa
Dressing
  • 2 EL Erdnussbutter oder Mandelmus
  • 2 EL Sojasauce
  • 2 TL Zitronensaft
  • 1 TL Ahornsirup
  • evtl. etwas Chilipulver

Zubereitung

Alle Zutaten für den Quinoa gründlich in einem Sieb abspülen und 20-25 Minuten köcheln.

Karotten und Gurke würfeln, Rotkohl in schmale Streifen schneiden. Gemüse etwas salzen.
Brokkoli, Lauch und Räuchertofu ebenfalls klein schneiden und kurz in der Pfanne in etwas Öl anbraten.

Alle Zutaten für das Dressing zu einer cremigen Sauce verrühren.

Quinoa, Gemüse, Salatblätter und Angebratenes in einer großen Schüssel mit dem Dressing verrühren.
Zum Servieren eignen sich Nüsse oder Koriander als Topping.

Das Gemüse kann je nach persönlichem Geschmack variiert werden. Anstelle von Quinoa eignet sich z. B. auch Couscous.

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Rezepte Salate

Veganer „Eier“-Salat

Für Andreas veganen Eiersalat benötigst du

  • 4 EL gekochte Kirchererbsen
  • 80 g Pasta (z.B. Hörnchen oder Spirelli)
  • etwas Tofu (optional)
  • 1 EL Essig
  • 1 EL Hefeflocken
  • ½ TL Kurkuma (für die Farbe)
  • 1 TL Apfeldicksaft
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 TL Senf
  • 3 EL vegane Mayo/Creme fraiche
  • Salz und Pfeffer
  • 1 Messerspitze Kala Namak (nach Belieben)

Die Zubereitung

Die gekochten Kichererbsen zerstampfen. Die Pasta weich kochen, abschrecken und kleinschneiden. Einen Streifen Tofu (optional) sehr fein würfeln. Pasta und Tofu unter die Kichererbsen heben. Die Masse mit den anderen Zutaten gut vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Für den Eigeschmack/-geruch empfiehlt sich zusätzlich eine Messerspitze Kala Namak, das ist ein Würzsalz mit leicht schwefeligem Geruch. Haben wir nicht im Laden, ist aber für Veganer, die gerne Ei möchten, eine gute Sache (z. B. auch fürs Tofu-Rührei).
Dazu passen etwas Schnittlauch oder Bärlauch – klein schneiden und unterheben.

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Rezepte

Pesto

Ist schnell gemacht und schmeckt gut zu hart gekochten Eiern und natürlich zu Gnocchi oder Pasta. Im Rezept ist Postelein, bekannt auch als gewöhnliches Tellerkraut, Kubaspinat oder Winterportulak. Es ist ein typisches Wintergemüse. Man bekommt es auf dem Markt, in Bio-Läden oder Bio-Kisten.

Aber das Pesto funktioniert auch mit Wildkräutern wie Bärlauch, Knoblauchsrauke oder jungen Brennnesseln. Ihr könnt die Kräuter auch gut mischen. Aber bitte nehmt nur, was Ihr sicher kennt! Frisches Pesto hat viele Vitamine und Mineralstoffe, gerade das aus Wildkräutern. Kräuter immer gut waschen und trockenschleudern.

Zutaten

  • 150 g Postelein (oder verschiedene – Euch sicher bekannte – Wildkräuter)
  • 60 Gramm Cashewkerne und/oder geschälte Hanfsamen (insgesamt)
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz, etwas Paprikapulver oder Chili (nach Geschmack)
  • 1 bis 2 EL Olivenöl
  • 1/2 EL Kürbiskernöl
  • Zitronensaft
  • 30g Parmesan oder anderer Hartkäse (optional)

Zubereitung

Alles im Standmixer oder mit dem Zauberstab pürieren, darauf achten, dass das Gerät nicht heiß wird. In ein sterilisiertes Glas füllen. Das Pesto hält sich im Kühlschrank einige Tage.

Das Rezept könnt ihr leicht variieren: Man kann statt Cashewkernen Mandeln nehmen oder natürlich Pinienkerne; den Knoblauch weglassen, etwas Wasser hinzugeben, wenn die Mischung zu fest wird, Raps- oder Sonnenblumenöl verwenden, weniger Kerne nehmen. Kürbiskernöl gibt einen feinen, nussigen Geschmack. Ohne Käse schmeckt das Pesto auch, es ist dann natürlich vegan und hält länger. Man kann die Paste mit Quark oder Frischkäse mischen, dann hat man einen Brotaufstrich. Probiert einfach, was euch schmeckt.

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Herzhaftes Rezepte

Karottenquiche

Zutaten

für eine Form mit Durchmesser ca. 28 cm, in Klammern stehen vegane Alternativen

Das kommt in den Teig:
  • 250 g Dinkelmehl 630
  • 60 g Butter (Margarine)
  • 50 g Joghurt natur (Sojajoghurt)
  • 45 ml Milch (Pflanzendrink)
  • 1 TL Salz
  • 2 TL Kräuter der Provence
Das benötigst du für die Füllung
  • 650 g Karotten
  • 150 g Zwiebeln
  • 1 EL Pflanzenöl
  • 400 g Tofu natur
  • 200 g Creme fraiche (vegane Creme fraiche/Seidentofu)
  • 50 g Kichererbsenmehl
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 1 TL Ras el-Hanout oder Kreuzkümmel
  • Salz, Pfeffer
Für das Topping
  • 40 g Karottengrün oder, falls nicht verfügbar, z.B. etwas Feldsalat oder Petersilie
  • 5 EL Olivenöl
  • 25 g Kürbiskerne
  • 2 EL Hefeflocken
  • 2 EL Zitronensaft
  • 100 g Joghurt natur (Sojajoghurt)
  • zum Garnieren z. B. restliches Karottengrün, Sesam, Schwarzkümmel, Kürbiskerne…

Die Zubereitung

Zutaten für den Teig vermischen und zu einer geschmeidigen Kugel verkneten. Teig bis zur Verwendung im Kühlschrank ruhen lassen.

500 g Karotten grob würfeln und kochen, bis sie ganz weich sind. 150 g Karotten zusätzlich raspeln und zur Seite stellen. Die Zwiebeln dünn aufschneiden. Pflanzenöl in einer Pfanne erhitzen und die  Zwiebelstreifen darin 3–4 Minuten braun anbraten. Den Backofen auf 200 Grad Umluft vorheizen. Eine Quicheform mit Butter/Margarine einfetten.

Die weichen Karotten mit zerbröseltem Tofu, Creme fraiche, Zitronensaft, Kurkuma, Ras el H Hanout oder Kreuzkümmel und Kichererbsenmehl pürieren. Die Masse in einer Schüssel mit den angerösteten Zwiebelstreifen und den Karottenraspeln vermischen und mit Salz abschmecken.

Den Teig ausrollen und in die Quicheform einpassen. Quicheboden mit einer Gabel mehrfach einstechen. Form mit der Karottenmasse füllen. Die Quiche bei 200 Grad Umluft (oder 220 Grad Ober- und Unterhitze) 35–40 Minuten im vorgeheizten Ofen backen.

Währenddessen das Karottengrün o.Ä. mit Olivenöl, Kürbiskernen, Hefeflocken, Zitronensaft, einer kräftigen Prise Salz und Pfeffer zu einem Pesto pürieren und mit 2-3 EL Wasser cremig rühren, mit Salz abschmecken. Joghurt mit dem Pesto verrühren und auf die Quiche auftragen. Quiche mit Karottengrün, Sesam, Kürbiskernen, Schwarzkümmel o.Ä. garnieren.

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Kuchen & Gebäck Rezepte

Veganer Rüblikuchen mit Kokossahne-Topping

Zutaten

Für den Teig
  • 300 g Mehl
  • 150 g Zucker (Kokosblütenzucker oder anderer Zucker)
  • 100 g feine Haferflocken
  • 120 ml geschmolzenes Kokosöl
  • 120 g ungesüßtes Apfelmark
  • 1/4 TL Ingwerpulver
  • 2 TL Zimt
  • 1/2 TL gemahlene Vanille
  • 2 TL Backpulver
  • 1 TL Natron
  • 1 TL Apfelessig
  • 3 Karotten, gerieben (circa 300 g)
  • 240 ml Hafermilch (evtl. mit Mandel)
Für das Topping
  • Kokossahne (Dose über Nacht im Kühlschrank lagern!)
  • gehackte Pistazien oder Blüten oder…

Zubereitung

Den Backofen auf 180°C vorheizen. Alle Zutaten für den veganen Karottenkuchen in eine Schüssel geben und mit einem Holzlöffel gut vermischen. Eine Kastenform mit Backpapier auslegen oder einfetten und den Teig hineinfüllen. 40 Minuten backen. Den Kuchen komplett abkühlen lassen. Dann mit der über Nacht gekühlten Kokossahne bestreichen und nach Belieben mit gehackten Pistazien, getrockneten Blüten etc. bestreuen.

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Kuchen & Gebäck Rezepte

Jemenitisches Osterbrot

In einer süßen und einer herzhaften Variante

Zutaten

  •  500 g Dinkelmehl 630 oder Weizenmehl 550 oder eine Mischung
  •  10 g Salz (2 TL)
  •  75 g Zucker
  •  1/2 frischer Hefewürfel (keine Trockenhefe)
  •  260 ml lauwarmes Wasser (bzw. Milch für die süße Variante)
  •  100 g Butter + 150 g weiche Butter (zum Bestreichen)
  •  Zucker-Zimtmischung (nur bei der süßen Variante)
  • 6 Eier (optional)

Zubereitung

Mehl und Salz in eine Rührschüssel füllen. Eine kleine Vertiefung ins Mehl drücken, Hefe hinein bröseln, Zucker zugeben. 260 ml lauwarmes Wasser abmessen, etwa ein Drittel davon mit Hefe, Zucker und etwas von dem Mehl in der Mulde verrühren, zudecken und an einem warmen Ort 10 Minuten gehen lassen.

Butter und restliches Wasser zugeben, alles zusammen 5 Minuten kneten, bis der Teig ganz glatt ist und nicht mehr klebt. Mit einem Deckel zudecken und an einem warmen Ort gut eine Stunde gehen lassen, bis sich das Volumen etwa verdoppelt hat. Teig aus der Schüssel nehmen, kurz kneten, wieder in die Schüssel legen und noch einmal 30 Minuten ruhen lassen.

Backofen auf 140 Grad vorheizen. Eine hohe, ofenfeste Form mit Deckel vorbereiten, zum Beispiel einen kleinen gusseisernen Bräter. Die Form großzügig buttern. 

Den Teig in 8 gleich große Stücke teilen, zu glatten Bällen formen. Das erste Teigstück auf eine glatte Arbeitsfläche zu einem etwa 30 cm x 30 cm großen und ca. 2 mm dicken Quadrat ausziehen. Dabei den Teig gleich zu Beginn mit Butter beschmieren, umdrehen, nochmal mit Butter beschmieren – und während der Teig immer dünner und größer wird evtl. mit noch mehr Butter bestreichen. Wenn der Teig zwischendurch reißt, ist es nicht schlimm.

Von rechts und links jeweils ein Drittel des Teiges nach innen falten. Noch einmal mit 1 Teelöffel Butter bestreichen und dann von der Schmalseite her aufrollen. Quer halbieren und mit der Spiralseite nach oben in die Form setzen. Die Prozedur mit den restlichen Teigstücken wiederholen. Sechs rohe, gewaschene Eier zwischen den Teigröllchen verteilen.

Dann alles ein letztes Mal 20 Min. gehen lassen, mit dem Deckel der Form zudecken und auf der zweituntersten Schiene in den Ofen schieben. Nach 15 Min. die Temperatur auf 90 Grad reduzieren und über Nacht backen. Heiß oder auch abgekühlt mit den gekochten Eiern servieren.

Und die süße Variante

Etwa 600g Mehl nehmen, den Teig wie zuvor zubereiten, statt Wasser jedoch Milch verwenden. Wenn die Teigröllchen geformt werden, nach jedem Bestreichen mit Butter zusätzlich den Teig mit einer Zucker-Zimtmischung bestreuen. Die Eier dann weglassen.