Kategorien
Aufstrich & Dips Rezepte

Ingrids „Kartoffelkas“

Ein altes, preiswertes Rezept aus der bäuerlichen Küche Oberbayerns und Österreichs. Wir haben den Kartoffelkas erstmals bei einem Hochzeitsempfang im Freien zu frischen Brezen serviert bekommen und fanden ihn köstlich! Er ist schnell gemacht, enthält weniger Fett als Obatzda oder andere Käsecremes, dafür aber mehr Ballaststoffe. Besonders gut schmeckt er, wenn man ihn mit brauner Butter zubereitet.

Das Rezept eignet sich auch prima zur Verwertung von übriggebliebenen gekochten Kartoffeln.

Zutaten

  • 400g Kartoffeln, vorwiegend festkochend
  • 1 Zwiebel
  • etwas Butter
  • 2 EL Sahne oder braune Butter
  • 200g Sauerrahm
  • Salz
  • 1 EL edelsüßer Paprika
  • eine Prise gemahlener Kreuzkümmel
  • ein paar gemahlene Korianderkörner
  • eine Prise gemahlene Muskatnuss
  • 2 EL Schnittlauch, fein geschnitten

Zubereitung

Die Kartoffeln waschen, schälen und in Salzwasser weich kochen. Das Wasser abgießen, die Kartoffeln ausdampfen lassen. Mit dem Kartoffelstampfer zerdrücken oder durch eine Kartoffelpresse drücken. Während die Kartoffeln kochen, die Zwiebel schälen, in kleine Würfel schneiden und in einer Pfanne in Butter bei milder Hitze leicht bräunen.

Für die braune Butter zwei weitere Esslöffel Butter in einer Pfanne schmelzen und bräunen. Kartoffeln mit dem Sauerrahm verrühren, die Zwiebeln und die braune Butter (alternativ 2 EL Sahne) hinzufügen. Mit Salz, Paprikapulver, Koriander, Kreuzkümmel und Muskatnuss abschmecken.

Den Kartoffelkas mit Schnittlauch und eventuell kleinen Salzbrezelngarnieren.

Kategorien
Rezepte Salate

Stephans „Kidneybohnensalat mit Kürbiskernöl“

Aus der steirischen Küche ist das Kürbiskernöl nicht wegzudenken. Durch die dunkelgrüne bis violette Farbe und den mild nussigen Geschmack setzt es bei Salaten, Gemüsen, diversen Süßspeisen und Eiskreationen Akzente.
Ein schnell zubereitetes Mitbringsel fürs Picknick und in den Biergarten ist der Kidneybohnensalat, in Österreich eigentlich aus Käferbohnen gemacht, die etwas größer sind. Da unsere Kidneybohnen aber inzwischen auch aus Österreich kommen, passt das ganz gut zusammen und die steirischen Köche samt meinem österreichischen Schwiegersohn werden mir verzeihen.

Zutaten

  • 150g Kidneybohnen
  • Salz
  • 1 mittelgroße blaue Zwiebel
  • Kürbiskernöl
  • Petersilie

Zubereitung

Die Bohnen über Nacht einweichen und am nächsten Tag in frischem Wasser weich kochen, abgießen und abkühlen lassen. (Wenn’s ganz fix gehen muss, wir haben sie auch schon gekocht im Glas.)
Die Zwiebel dritteln. Zwei Drittel in kleine Würfel schneiden, mit kleingeschnittener Petersilie, einem TL Salz (Bohnen vertragen eine gehörige Portion davon) und 2-3 Esslöffel Kürbiskernöl mit den Bohnen mischen. Das letzte Drittel der Zwiebel über den Salat hobeln und am Schluss noch mit 2-3 Zweiglein Petersilie garnieren.

Kategorien
Rezepte Salate

Andreas „Bunter Quinoa-Gemüsesalat mit Räuchertofu“

Quinoa ist besonders interessant, denn er enthält das gesamte Spektrum an essentiellen Aminosäuren, d.h. an Proteinbausteinen, die der Körper nicht selbst herstellen kann.

Zutaten

Für den Salat
  • 2 Karotten
  • 1 kleine Gurke oder ca. ein Viertel einer großen Gurke
  • 1/2 kleiner Rotkohl
  • 1/2 Brokkoli
  • 1 kleines Stück Lauch
  • Salatblätter
  • Räuchertofu (200-300g)
  • 80-100g Quinoa
Dressing
  • 2 EL Erdnussbutter oder Mandelmus
  • 2 EL Sojasauce
  • 2 TL Zitronensaft
  • 1 TL Ahornsirup
  • evtl. etwas Chilipulver

Zubereitung

Alle Zutaten für den Quinoa gründlich in einem Sieb abspülen und 20-25 Minuten köcheln.

Karotten und Gurke würfeln, Rotkohl in schmale Streifen schneiden. Gemüse etwas salzen.
Brokkoli, Lauch und Räuchertofu ebenfalls klein schneiden und kurz in der Pfanne in etwas Öl anbraten.

Alle Zutaten für das Dressing zu einer cremigen Sauce verrühren.

Quinoa, Gemüse, Salatblätter und Angebratenes in einer großen Schüssel mit dem Dressing verrühren.
Zum Servieren eignen sich Nüsse oder Koriander als Topping.

Das Gemüse kann je nach persönlichem Geschmack variiert werden. Anstelle von Quinoa eignet sich z. B. auch Couscous.

Kategorien
Rezepte

Haferbrei mit Früchten

💡 Hafer ist gesund, weil er wenig Gluten, dafür aber Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe enthält.Haferbrei (oder Porridge) ist deshalb im Trend. Eine Mischung, aus der man sehr schnell ein feines Frühstück, ein leichtes Mittagessen oder eine wärmende Abendmahlzeit machen kann, kann man ganz leicht selbst herstellen.

ZUTATEN:

Ihr braucht für 500 Gramm:

  • 375 Gramm Haferflocken
  • 25 Gramm gefriergetrocknete Him- oder Heidelbeeren (gibt’s im Laden imPfandglas)
  • 50 Gramm Bananenchips
  • 50 Gramm Physalis
  • optional ein bis zwei Teelöffel Reismehl. Das gibt es bei uns offen zu kaufen. Es ist glutenfrei, hilft, dass die Trockenfrüchte nicht aneinander kleben und macht den Brei cremiger. 

So gehts:

Alles vermischen und portionsweise im Mixer fein mahlen. Den Mixer immer nur kurz laufen lassen, damit er nicht heiß wird. Schon fertig! 

Nimmt man getrocknete Datteln, Rosinen oder Aprikosen, wird der Brei süßer, mit Physalis oder Berberitze leicht säuerlich – reine Geschmackssache! Große Früchte vor dem Mixen kleinschneiden. Auch Nüsse und/oder Samen können in die Mischung. Probiert nach Herzenslust, was euch am besten schmeckt!

Zur Zubereitung

35 Gramm Brei mit der doppelten Menge heißer Milch, Pflanzenmilch, Wasser oder auch Saft mischen, vier bis fünf Minuten quellen lassen, fertig. Wer mag, kann geraspelte Schokolade oder Kakao dazugeben. Oder Brei und kalte Flüssigkeit in einer Schüssel mischen, für ca. eineinhalb Minuten in die Mikrowelle. Kann man ausgezeichnet mit frischen oder TK-Früchten oder Apfelmus etc. anreichern und nach Belieben süßen.

Kategorien
Rezepte Salate

Rezeptideen mit Schwarzen Bohnen

Unsere Sorte „Black Turtle“ kommt vom Billesberger Hof in Moosinning. Schwarze Bohnen sind vielseitig einsetzbar, lecker und gesund. Sie enthalten viele Ballaststoffe und Antioxidantien, sind relativ kalorienarm und haben einen geringen Fettgehalt, dafür viele Proteine. Ein Grundnahrungsmittel für alle, nicht nur für Vegetarier und Veganer.

Schwarze Bohnen Brownies ohne Mehl


Das Rezept ist für eine 22 x 22 Form, da werden die Brownies auch eher flach, aber fein. Bei Bedarf einfach die Menge verdoppeln.

Zutaten: 

  • 100 g getrocknete schwarze Bohnen
  • 10 g Kakaopulver
  • 40 g zarte Haferflocken
  • ¼ TL Salz
  • 85 g Ahornsirup
  • 40 g Öl (Sonnenblume/Raps)
  • 2 TL Vanillezucker und 1 EL Rübenzucker
  • ½ TL Backpulver
Schwarze Bohnen Brownies ohne Mehl


Die trockenen schwarzen Bohnen mit reichlich Wasser für mind. 8 Stunden einweichen.
Danach das Wasser abgießen und die gequollenen Bohnen in ausreichend Wasser (ohne Salz!) weich kochen.
Alle Zutaten in einem Mixer pürieren und in die Form gießen. Im vorgeheizten Backofen bei 170 Grad Ober-/Unterhitze ca. 15 min. backen und vor dem Schneiden komplett auskühlen lassen. 

Am besten im Kühlschrank noch etwas fester werden lassen.

Schwarzer Bohnensalat 

Zutaten: 

  • 200 g getrocknete schwarze Bohnen
  • 1 große Knoblauchzehe
  • Saft von 1 Zitrone
  • 3-4 EL Olivenöl, etwas Balsam-Essig
  • frischer Koriander (nach Belieben)
  • Salz/Pfeffer
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Apfel


Die trockenen schwarzen Bohnen mit reichlich Wasser für mind. 8 Stunden einweichen.
Danach das Wasser abgießen und die gequollenen Bohnen in ausreichend Wasser (ohne Salz!) bissfest kochen (ca. 30-40 min).
Die gekochten Bohnen abgießen und abschrecken.
Die erkalteten Bohnen in eine Schüssel geben, Knoblauch dazu pressen und mit reichlich Pfeffer und Salz mischen.
Die Zwiebel in feine Würfel schneiden, die Äpfel ebenfalls würfeln und unter den Salat mischen. Dann den Zitronensaft, das Öl und etwas Balsam-Essig zugeben und gut durchmischen. 

Zum Schluss noch die frischen Korianderblättchen zugeben und fertig ist ein fruchtiger Bohnensalat.
Man kann das dann beliebig variieren, zum Beispiel statt Koriander Minze nehmen und den Apfel durch Mango ersetzen.

Schwarze Bohnen Hummus

Zutaten: 

  • 200 g getrocknete schwarze Bohnen
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • Saft einer halben Limette
  • Chilipulver nach Geschmack
  • 1/2 TL Kreuzkümmel
  • 1 EL Rosinen
  • 1-2 TL Kakaopulver
  • Salz und Pfeffer

Die trockenen schwarzen Bohnen mit reichlich Wasser für mind. 8 Stunden einweichen.
Danach das Wasser abgießen und die gequollenen Bohnen in ausreichend Wasser weich kochen.
Die Zwiebel in etwas Olivenöl leicht andünsten. Dann alle Zutaten in einem Mixer pürieren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Konsistenz mit Ölivenöl variieren.

Wer mag, kann auch etwas Tahini zugeben.  

Danke an die Genossinnen Andrea & Evi für die Rezepte!

Kategorien
Rezepte

Rezeptideen mit Grünkern

Wir haben ein neues Produkt im Laden – Grünkern! 

Grünkern ist halbreif geernteter, eben grüner Dinkel. Er wird über Holzfeuer getrocknet und erhält so ein würziges Aroma. Grünkern ist sehr eiweißreich, hundert Gramm der Körner enthalten zwölf Gramm Proteine und außerdem fast zehn Gramm Ballaststoffe, mehr Mineralstoffe und Vitamine als Weizen und weniger Gluten. Er gedeiht auch an Problemstandorten und wird vermehrt in Deutschland angebaut. Unser Grünkern kommt von der Antersdorfer Mühle, die ihn von Landwirten aus Deutschland bezieht.

Grünkern eignet sich geschrotet gut für Gerichte wie Chili sin carne, Königsberger Klopse oder Spaghetti-Soße, wo er anstelle von Hackfleisch verwendet wird. Idealerweise röstet man den Grünkernschrot in einer Pfanne oder einem Topf ohne Fett an, bis er zu duften beginnt. Dann gießt man ihn mit Brühe auf und lässt ihn ca. 20 Minuten ausquellen. Die Masse kann man wie Hackfleisch weiter verwenden.

Grünkern in unseren Hawos Bins

Auch für Bratlinge und Aufstriche kann man Grünkern sehr gut verwenden.
Schroten könnt ihr den Grünkern ganz einfach bei uns im Laden. 

Chili Sin Carne angerichtet mit Grünkern und Paprika
Chili sin Carne

Chili sin carne

ZUTATEN

  • 160 Gramm Grünkernschrot
  • knapp 250 ml Gemüsebrühe
  • 2 bis 3 Zwiebeln 
  • 2 Paprikaschoten
  • Paprikapulver, Zimt, Kreuzkümmel, Chili, Kakaopulver, Salz, Pfeffer
  • 500 ml stückige oder passierte Tomaten
  • Wasser
  • je 600 Gramm gekochte Kidneybohnen und Mais
  • evtl. Butter oder Olivenöl für mehr Geschmack

Grünkernschrot ohne Fett anrösten, bis er duftet. Mit der Gemüsebrühe ablöschen, unter Rühren aufkochen und dann 20 bis 30 Minuten ausquellen lassen. 

Zwiebeln fein würfeln, in einer Pfanne mit Öl oder Butterschmalz andünsten.

Paprikaschoten in mundgerechte Stücke schneiden, zu den Zwiebeln geben.

Jetzt die Gewürze zugeben und ca. 30 Sekunden mitbraten: 

2-3 EL Paprikapulver, 1 TL Zimt, 1 TL Kreuzkümmel, Chili nach Belieben. Ganz zum Schluss 1 EL Kakao dazugeben, aber nicht anbraten. 

Die Grünkernmasse zugeben, mit den Tomaten aufgießen, wieder gut rühren. Salzen und pfeffern. Ca. 30 Minuten köcheln lassen, dabei Wasser zugeben wenn nötig. Dann gekochte Kidneybohnen und Mais zugeben. Nochmal abschmecken, gerne auch mit Butter oder Olivenöl, Grünkern hat anders als Hackfleisch kaum Fett.

Servieren mit Sauerrahm, Baguette und scharfer Soße für die individuelle Schärfe.

Vegetarische Königsberger Klopse

Vegetarische Königsberger Klopse aus Grünkern

ZUTATEN

  • 150 Gramm Grünkernschrot
  • 270 ml Gemüsebrühe
  • 1 Zwiebel
  • 2 Esslöffel Butter
  • 1 Ei
  • 1 Teelöffel mittelscharfer Senf
  • einige Stängel frische Petersilie
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss, Sojasauce

Grünkern in einem Topf ohne Fett unter Rühren anrösten, bis er beginnt zu duften. Die Gemüsebrühe zugeben, aufkochen lassen. Einen Esslöffel Butter zugeben, gut unterrühren. Mindestens 20 bis 30 Minuten aufquellen lassen.

Die Zwiebel schälen, sehr fein würfeln, in der restlichen Butter dünsten. Petersilie waschen, trocken schütteln, fein hacken.

Grünkernbrei mit Ei, Senf,  einem Schuss Sojasauce, Zwiebel und Petersilie verkneten, mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.

 Aus der Masse 12 etwa golfballgroße Klopse formen.

Aus Butter, Mehl und Wasser eine nicht ganz helle Einbrenne herstellen. Mit Sahne und Weißwein verfeinern. Ein Röhrchen Kapern und etwas von der Einlege-Flüssigkeit zugeben, ebenso einen Teelöffel Senf. Die Klopse vorsichtig in die Sauce geben und bei schwacher Hitze etwa 20 Minuten gar köcheln lassen. Dazu passen Salz- oder Pellkartoffeln sowie ein grüner Salat.

Grünkernschrot kann man verwenden wie Hackfleisch, etwa für Chili sin Carne, Sauce Bolognese, Bratlinge oder Kein-Hackfleisch-Pfanne mit Gemüse. Grünkern ist reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Eiweiß.

Danke an unsere Genossin Ingrid H. für die tollen Rezeptideen!

Kategorien
Rezepte

Mungbohnen

lässt man keimen. Die Keimlinge sind fälschlicherweise als Sojasprossen bekannt.

So geht’s:

  1. Die Menge einer flachen Untertasse in einem möglichst dunklen Behälter mit Deckel
    über Nacht einweichen
  2. Wasser abgießen und den Deckel drauf. 

Es geht nur darum, das Licht abzuhalten, denn ohne Chlorophyll kann der Keimling auch roh z.B.im Salat genossen werden. Angeblich enthält der grüne Teil des Soja-Keimseine eine geringe Menge Blausäure, die aber beim Erhitzen abgebaut wird.

  1. Am besten zweimal täglich die Bohnen kurz wässern und das Wasser wieder abgießen. 
  2. Je nach Raumtemperatur kann man in wenigen (ca.5) Tagen die Keime verarbeiten: Wok,
    Frühlingsrolle (zum Würzen bekommt der Inhalt bei uns immer einen Teil Kimchi mit hinein) 
  3. Die grüne Schale lässt sich entfernen, da sie oben schwimmt. Am besten, wenn die Keimlinge am Ende ein wenig mit einander verwoben sind, in einer Schüssel mit viel Wasser mit der Hand herauszentrifugieren. (Diese Tätigkeit ist auch als Meditation anwendbar…)

Danke unseren Genossen Christopher!

Kategorien
Allgemein

Reinigungsmittel von Ulrich natürlich

Wir haben uns für die Zusammenarbeit mit Ulrich natürlich in Eresing am Ammersee entschieden. Nah und kompetent. Die Firma gibt es schon seit einem halben Jahrhundert. Anfangs hat sie mit Apfelessig gehandelt und seit fast 30 Jahren stellt sie nachhaltige und ökologisch sinnvolle Reinigungsprodukte her. Von dieser Erfahrung profitieren wir sehr gerne und laden auch unsere Kundinnen und Kunden dazu ein.

Putzen und Waschen ohne schlechtes Gewissen

Wir wollen nicht nur saubere Wäsche, blitzendes Geschirr und glänzende Oberflächen. Wir wollen das mit Mitteln erreichen, die der Umwelt so wenig wie möglich schaden. Und dabei schauen wir auf den gesamten Prozess.

  • Welche Ausgangsmaterialien werden verwendet und woher kommen sie?
  • Wer prüft die Qualität der Produkte?
  • Was passiert, wenn die Putz- und Reinigungsmittel im Abwassersystem landen?
  • Und schließlich, wie kommen Waschpulver, Spülmittel, Flüssigseife, Allzweckreiniger, Soda und Co erst zu uns und dann zu Euch?

Basis der Produkte von Ulrich natürlich sind hochwertige nachwachsende Rohstoffe. Kein Palmöl, keine Tierversuche. Fast alle Mittel sind vegan und leicht biologisch abbaubar.

Einige Beispiele aus unserem Sortiment: 
  • Handspülmittel Aloe Vera: hautfreundlich und pflegend durch Aloe Vera Extrakt; Milchsäure (die natürlichste Säure, die es gibt) reduziert Kalkablagerungen;  Verzicht auf optische Aufheller und Enzyme.
  • Waschmittel für Wolle, Seide und Felle: bestens für Allergiker geeignet, da keinerlei Duftstoffe; angereichert mit rückfettendem modifizierten Lanolin (nicht vegan).
  • Spülmaschinen-Regeneriersalz: 100 Prozent grobkörniges, reines unvergälltes Steinsalz (d.h. in Lebensmittelqualität). Dazu passend im Baukastensystem Klarspüler und Tabs oder Pulver.
  • Essigessenz: in Zusammenarbeit mit einer kleinen Manufaktur in Franken; hoher Säureanteil von 25 Prozent; Lebensmittelqualität, also zum Beispiel für die Herstellung von Fruchtessig geeignet.
  • Leinölseife: klassische GärtnerInnenseife mit Leinöl aus der Lausitz; pflanzliches Glyzerin, schont die Haut und spendet Feuchtigkeit; eignet sich auch als Duschgel.

Und außerdem: WC-Reiniger mit Milchsäure, Spülmittel Citrus, Universalreiniger Citrus, Waschmittel flüssig und als Pulver (neutral und mit Citrus-Duft), Natron, Soda und Zitronensäure.

Zertifiziert und damit kontrolliert werden die Wasch- und Reinigungsmittel von Ulrich natürlich durch EcoControl nach dem neuesten Nature Care Products Standard. Das Siegel garantiert höchste Öko-Qualität im Non-Food-Bereich.

Und jetzt kommt unser Laden ins Spiel. Ulrich natürlich hat seinen Sitz am Ammersee, wir kaufen unsere Reinigungsmittel also so nah und regional wie möglich. Die Lieferung kommt in wiederverwendbaren großen Kanistern.

Aus diesen Kanistern könnt Ihr Euch direkt die Menge abfüllen, die Ihr braucht. Und wenn sie leer sind, schicken wir sie bei der nächsten Lieferung wieder zurück.

regal-mit-kanistern-ulrich-natuerlich

Bei Ulrich natürlich werden die Kanister gereinigt und anschließend neu befüllt. Ein gut funktionierendes Kreislaufsystem, das Ressourcen spart und keine zusätzlichen Verpackungen benötigt.

Das Ganze hat natürlich seinen Preis. Wir wissen längst, dass nachhaltige und hochwertige Produkte nicht zum Billigtarif zu haben sind. Rohstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau sind bis zu 50 Prozent teurer als herkömmliche und auch die Qualitätssicherung kostet Geld. Dafür sind die Wasch- und Reinigungsmittel von Ulrich natürlich besonders ergiebig im Verbrauch. Kleine Mengen, große Wirkung.

Noch Fragen?
Dann kommt doch zu unserem Workshop mit Klaus Röhrle von Ulrich natürlich.

Wann?
Am Dienstag, den 7. Dezember um 19 Uhr 30 bei uns im Laden.

Und das Beste: Wer am Workshop teilnimmt und Produkte von Ulrich natürlich bei uns im Laden kauft, bekommt an diesem Abend zehn Prozent.

Kategorien
Kuchen & Gebäck Rezepte

Feines Apfelbrot

Feines Apfelbrot, von Natur aus vegan
Menge für zwei Kastenformen

ZUTATEN:

Früchte / Trockenfrüchte
  • 750 Gramm Äpfel (einen Teil der Äpfel kann man durch Quitten ersetzen)
  • 250 Gramm Zucker
  • je 4-5 getrocknete Aprikosen, Zwetschgen und Feigen
  • oder 4-5 getrocknete Datteln und etwa 50 Gramm getrocknete Physalis
  • insgesamt ca. 75 Gramm Trockenfrüchte
  • Saft einer halben Zitrone
  • etwas Zitronen- oder Orangenschale
Teig
  • 250 Gramm Rosinen
  • 200 Gramm Nüsse (Hasel- oder Walnüsse, Mandeln)
  • Je 1 EL Zitronat und Orangeat
  • 1 EL Kakao
  • je ein TL gemahlenen Zimt, Nelken und Lebkuchengewürz
  • 24 Gramm Backpulver (entspricht 1,5 Päckchen)
  • 1 EL Schnaps
  • 500 Gramm Mehl, Weizen oder Dinkel, gerne Vollkorn oder halb/halb

ZUBEREITUNG

  1. Äpfel und Quitten schälen, Kerngehäuse entfernen und grob raspeln. Große Trockenfrüchte klein schneiden.Mit dem Zucker, dem Zitronensaft und der Zitronenschale über Nacht ziehen lassen.
  2. Teig und Früchte samt der Flüssigkeit, die über Nacht ausgetreten ist, mischen und zusammendrücken. Wenn der Teig zu fest ist, etwas Schnaps oder Milch/Hafermilch dazu geben.
  3. In zwei gefettete Kastenformen geben. Bei 175 Grad etwa 75 Minuten backen.

Danke an Genossin Ingrid für das tolle Rezept.

Kategorien
Kuchen & Gebäck Rezepte

Vegane Kuchen

Veganer Möhren-Nuss-Kuchen

Zutaten
  • 250 g Dinkelmehl
  • 100 g Haselnüsse, gemahlen
  • 1 Pck Backpulver
  • 140 g Zucker
  • 1 Pck Vanillezucker
  • 1 TL Zimt
  • 180 g Möhren (geschält)
  • 100 g Apfelmus
  • 100 ml Pflanzenöl, neutral
  • 1 EL Zitronensaft
Glasur
  • 3-4 EL Aprikosenmarmelade
ZUBEREITUNG
  1. Ofen auf 180 Grad O/U vorheizen
  2. Springform einfetten und mit Mehl ausstäuben
  3. Möhren fein raspeln
  4. Mehl, Haselnüsse, Backpulver, Zucker, Vanillezucker und Zimt vermischen.
  5. Apfelmus, Pflanzenöl und Zitronensaft zugeben. Alles kurz miteinander verrühren.
  6. Geraspelte Möhren unterheben. Es entsteht ein recht zäher Teig.
  7. Den Teig in die Form füllen und ca. 40 Minuten backen. Stäbchenprobe machen.
  8. Optional den noch warmen Kuchen in der Form aprikotieren.
  9. Kuchen vollständig in der Form erkalten lassen.

Veganer Zitronen-Mohn-Kuchen

Zutaten
  • 225 g Margarine (z.B. Veganer Block)
  • 225 g Zucker
  • Vanillezucker
  • 450 g Mehl
  • 1 Pck Backpulver
  • 50 g Mohn
  • 1/2 TL Salz
  • 150 ml Pflanzenmilch (z.B Hafermilch)
  • 50 ml Mineralwasser mit Kohlensäure
  • 2 unbehandelte Zitronen
glasur
  • 150 g Puderzucker
  • 2 – 2 1/2 EL Zitronensaft
  • 1-2 EL Mohn
ZUBEREITUNG
  1. Ofen auf 180 Grad O/U vorheizen
  2. Springform mit etwas Margarine einfetten und mit Mehl ausstäuben.
  3. In einer Schüssel Margarine, Zucker und Vanillezucker aufschlagen.
  4. Die Schale von 2 Zitronen abreiben und in die Schüssel geben.
  5. Mehl mit Backpulver, Mohn und Salz vermischen. Das Gemisch ebenfalls in die Schüssel geben und alles gut miteinander verrühren.
  6. Pflanzenmilch, Mineralwasser und Saft von 2 Zitronen in die Schüssel gießen und verrühren.
  7. Den Teil in die Form füllen und ca. 45 Minuten backen. Stäbchenprobe machen.
  8. Kuchen in der Form etwas auskühlen lassen.
  9. Für die Glasur den Puderzucker mit 2 EL Zitronensaft gut verrühren. Falls die Glasur zu fest sein sollte, noch einen halben TL Zitronensaft unterrühren.
  10. Glasur auf den erkalteten Kuchen geben und nach Belieben mit Mohn bestreuen. Im Kühlschrank kurz fest werden lassen.

Veganer Apfelkuchen

Zutaten
  • 500 g Äpfel gewürfelt
  • 250 g Dinkelmehl, Urkornmehl, gerne Mehl mischen
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 1/2 TL Salz
  • 1 TL Zimt
  • 120 ml Pflanzenmilch (Haferdrink, Sojadrink..)
  • 1 TL Vanilleexakt optional
  • 1 EL Apfelessig oder Zitronensaft
  • 1 Banane (ersetzt Ei und Zucker)
  • 100 g vegane Butter geschnolzen (oder Margarine, Kokosöl, neutrales Pflanzenöl)
  • ca. 250 g gehobelte Mandeln
  • ca. 2 EL Ahornsirup
ZUBEREITUNG
  1. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Eine Springform oder ein Backblech (Menge reicht nicht ganz für ein Backblech, einfach ca. 1/3 leer lassen) leicht einfetten.
  2. In einer großen Rührschüssel Mehl, Backpulver, Natron, Salz, Zimt und Zucker vermischen. Beseite stellen.
  3. In einem Messbecher Pflanzenmilch, Vanilleextrakt und Zitronensaft bzw. Apfelessig verrühren. Dann die Milchmischung in die trockene Mehlmischung gießen. Die Banane und die geschmolzene vegane Butter bzw. das Öl hinzufügen und mit einem Schneebesen oder Teigschaber kurz verrühren, bis sich die Zutaten vermischt haben.
  4. Den Teig in die vorbereitete Backform bzw. auf das Backblech geben. Die gewürfelten Äpfel darauf verteilen und vorsichtig in den Teig drücken.
  5. Gehobelte Mandeln auf den Äpfel verteilen. Den Ahornsirup gleichmäßig darüber verteilen.
  6. Im vorgeheizten Ofen ca. 40 Minuten backen oder mit einem Holzstäbchen testen, ob kein Teig mehr daran klebt.
  7. Anschließend den Kuchen 20 Minuten in der Form abkühlen lassen. Dann vorsichtig herausnehmen und auf einem Kuchengitter weiter auskühlen lassen.
  8. Wer mag, kann zum Kuchen etwas geschlagene Kokossahne reichen.

Lasst es euch schmecken eure Genossinnen Caro, Christine und Christina!