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Pesto

Foto von Ingrid

Ist schnell gemacht und schmeckt gut zu hart gekochten Eiern und natürlich zu Gnocchi oder Pasta. Im Rezept ist Postelein, bekannt auch als gewöhnliches Tellerkraut, Kubaspinat oder Winterportulak. Es ist ein typisches Wintergemüse. Man bekommt es auf dem Markt, in Bio-Läden oder Bio-Kisten.

Aber das Pesto funktioniert auch mit Wildkräutern wie Bärlauch, Knoblauchsrauke oder jungen Brennnesseln. Ihr könnt die Kräuter auch gut mischen. Aber bitte nehmt nur, was Ihr sicher kennt! Frisches Pesto hat viele Vitamine und Mineralstoffe, gerade das aus Wildkräutern. Kräuter immer gut waschen und trockenschleudern.

Zutaten

  • 150 g Postelein (oder verschiedene – Euch sicher bekannte – Wildkräuter)
  • 60 Gramm Cashewkerne und/oder geschälte Hanfsamen (insgesamt)
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz, etwas Paprikapulver oder Chili (nach Geschmack)
  • 1 bis 2 EL Olivenöl
  • 1/2 EL Kürbiskernöl
  • Zitronensaft
  • 30g Parmesan oder anderer Hartkäse (optional)

Zubereitung

Alles im Standmixer oder mit dem Zauberstab pürieren, darauf achten, dass das Gerät nicht heiß wird. In ein sterilisiertes Glas füllen. Das Pesto hält sich im Kühlschrank einige Tage.

Das Rezept könnt ihr leicht variieren: Man kann statt Cashewkernen Mandeln nehmen oder natürlich Pinienkerne; den Knoblauch weglassen, etwas Wasser hinzugeben, wenn die Mischung zu fest wird, Raps- oder Sonnenblumenöl verwenden, weniger Kerne nehmen. Kürbiskernöl gibt einen feinen, nussigen Geschmack. Ohne Käse schmeckt das Pesto auch, es ist dann natürlich vegan und hält länger. Man kann die Paste mit Quark oder Frischkäse mischen, dann hat man einen Brotaufstrich. Probiert einfach, was euch schmeckt.